Wissenswertes

Die klassische (Welpen-)Hundeausbildung gliedert sich auf in:

 

Welpenkurs

Kurszeiten: Samstag 13:00 – 14:00 Uhr

Der Welpenkurs ist für Hunde im Alter von ca. zwei bis neun Monaten.

Ausgerüstet mit Leckerlis, Leine und Spielzeug fährt mein Frauchen/Herrchen mit mir einmal wöchentlich auf den Hundeplatz. Dort treffen wir uns, um gemeinsam in der Gruppe zu lernen. In den ca. drei Monaten sammeln wir immer wieder neue Eindrücke: durch Tunnel laufen, über einen kleinen Steg gehen, gemeinsam das Altersheim besuchen, eine kleine Wanderung machen und ich darf bei einer Fährte meine Nase testen. Der Höhepunkt jeder Stunde ist das gemeinsame Spielen. Mein Frauchen/Herchen lernt, wie sie mir spielerisch das Bringen vom Spielzeug beibringt, sowie „Sitz“ und „Platz“. Richtig ernst wird es erst im nächsten Kurs, sagt der Trainer/in immer! Nach den drei Monaten kommt sogar ein Prüfer, bei dem wir gemeinsam einen „Junghundveranlagungstest“ durchführen. Hier werden wir einfach auf unsere Stärken und Schwächen getestet. Durchgehen einer Menschenmenge, ein Schuss, flatternde Decken, usw… Nach den tollen Trainings alles kein Problem für mich und meine Kumpels. Und mein Frauchen/Herrchen ist mächtig stolz auf unsere erste gemeinsame Urkunde!

 

Grundkurs

Kurszeiten: Donnerstag 18:00 – 20:00 Uhr und Samstag 14:00 – 16:00 Uhr

Dieser Kurs folgt nach dem „Welpenkurs“. Es ist der Grundstock für alles was danach folgt!

Wichtig: Er gilt nach bestandener Prüfung als erweiterter Sachkundenachweis!

Der Hund muss zur Prüfung ein Alter von zwölf Monaten haben. Hier lernt vor allem der Hundeführer wie er seinen Hund zur Gehorsam „motivieren“ kann. Es wird keine Rasse bevorzugt und auf alle Probleme eingegangen. „Sitz“, „Platz“, „Steh „, „Fussgehen“, „Hürdensprung“, „Weitsprung“, „Bringen“, „Heranrufen“ – alles ohne Leine – „Ablegen“ in der Gruppe. Dies alles ist nach den drei Monaten kein Problem mehr!

 

Fortgeschrittene

Für alle, die Gehorsam Ihres Hundes nach abgeschlossener BH-I Prüfung noch festigen wollen, sich auf Turniere vorbereiten möchten oder auf die BH-II Prüfung weiterlernen stehen unsere Trainer/innen beim Einzeltraining mit Rat und Tat beiseite.

 

Agility

Agility ist eine klassische Teamsportart – ein Team mit 6 Beinen rennt wie der Teufel durch einen Stangenwald – oder? So sieht es zumindest für die meisten aus.

Tatsächlich ist das Ziel, einen Hindernisparcours gemeinsam in einer vorgegebenen Reihenfolge fehlerfrei und möglichst schnell zu bewältigen. Dabei gibt der Hundeführer seinem vierbeinigen Teamkollegen mit Hör- und Sichtzeichen die Richtung vor. Gestartet wird – je nach Größe des Hundes – in unterschiedlichen Klassen, d.h. die Hindernisse sind unterschiedlich hoch. Stangenabwürfe, Verweigerungen oder Hindernisse in der falschen Reihenfolge werden bei Turnieren als Fehler gewertet.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Agility-Karriere ist die BHI-Prüfung.

Der Schwachpunkt im Team ist meistens – wie so oft – der Hundeführer. Denn so einfach, wie es für die Zuschauer aussieht, ist es nicht. Man glaubt gar nicht, wie wenig man seinen eigenen Körper unter Kontrolle hat, wenn man versucht, seinen Hund mit Körpersprache den Weg durch den Stangenwald zu weisen – und wie schnell einem dabei die Luft ausgeht!

Aber wer einmal erlebt hat, mit welcher Begeisterung sein Hund bei der Sache ist, ist diesem Sport eigenlich schon verfallen. Und das Schönste daran ist: Es macht nicht nur dem Hund Spaß, der Mensch hat mindestens genauso viel Freude daran – und ganz nebenbei hält man sich auch noch geistig und körperlich fit!